Was ist überhaupt die Zeit?

Uhren bieten uns die Möglichkeit, die Zeit zu messen. Sie lässt sich auf die Sekunde genau bestimmen und ist im Alltag- und Berufsleben allgegenwärtig. Ohne die exakte Zeitbestimmung ließen sich Termine und Verabredungen nur schwer einhalten. Die Messung ist somit elementar und bietet die Möglichkeit, den Tagesablauf zu strukturieren. Messinstrumente wie Uhren bieten uns die Möglichkeit, uns besser in der Zeit zurechtzufinden. Doch was bedeutet eigentlich Zeit?

Die Zeit kennt nur eine Richtung: Es geht immer vorwärts

Zeit entspricht in erster Linie dem, was wir messen. Der Zeitbegriff liefert uns eine wichtige Größe zum Verständnis der Welt und sämtlicher Zusammenhänge. Mit der Zeit gibt es ein Davor und ein Danach. Es gibt eine Vergangenheit und eine Zukunft. Die Zeit läuft stetig weiter und lässt sich durch nichts aufhalten. Jedoch läuft sie stets nur in eine Richtung, nämlich vorwärts. Ein Zurück gibt es nicht. Unabhängig davon, was wir tun oder lassen - die Zeit lässt sich nicht aufhalten. Dennoch wird sie von Menschen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Im Urlaub scheint die Zeit zu fliegen und geht viel zu schnell vorüber und während des Berufs und bei Langeweile scheint sie manchmal stillzustehen. Damit ist Zeit auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Physikalische betrachtet ist es allerdings tatsächlich so, dass die Zeit je nach Umstand und Ort etwas unterschiedlich schnell und damit nicht grundsätzlich gleichschnell verläuft. Werden Uhren mit unterschiedlicher Geschwindigkeit innerhalb eines Systems bewegt, unterscheidet sich auch die Zeitmessung. Damit verläuft Zeit dort langsamer ab, wo sich das umgebende System, beispielsweise ein Flugzeug, schneller bewegt. Doch dabei handelt es sich um äußerst geringe Unterschiede, die moderne Präzisionsuhren berücksichtigen und wiedergeben können.

Einteilungen als Zeitgeber

Die Menschen scheinen schon seit jeher versucht zu haben, den Begriff der Zeit zu greifen und diesen zu messen. Dementsprechend haben sie auf unterschiedliche Art und Weise versucht, sie einzuteilen. Dazu werden beispielsweise Uhren genutzt. Damit lässt sich die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden einteilen. Und selbst Sekunden lassen sich wiederum unterteilen. So lässt sich eine Sekunde auch wie folgt darstellen:

  • 1 Sekunde = 1.000 Millisekunden
  • 1 Sekunde = 1.000.000 Mikrosekunden
  • 1 Sekunde = 1.000.000.000 Nanosekunden
  • 1 Sekunden = 1.000.000.000.000 Picosekunden

Doch diese zeitlichen Angaben sind weniger für den Alltag, sondern eher für die Wissenschaft relevant. Neben der Uhrzeit dienen auch Kalender der Darstellung der Zeit, um beispielsweise bestimmte zeitliche Abschnitte in ein Jahr, in Monate und Tage aufteilen zu können. Und ein Tag wurde wiederum in 24 Stunden oder in unterschiedliche Abschnitte wie morgens,  mittags und abends aufgeteilt. All diese Begriffe dienen der Messung und Wiedergabe von Zeit und werden schon lange genutzt. Es wird vermutet, dass bereits die Babylonier den Tag in 24 Stunden aufteilten. Und auch die Römer und Griechen nutzten eine ähnliche Vorgehensweise und teilten den Tag in jeweils zwölf Tages- und Nachtstunden ein. Auch die Einteilung von einer Woche in sieben Tage wird schon längere Zeit genutzt. Diese Zeiteinteilung hat sich durchgesetzt und unterscheidet sich auf der gesamten Erde nicht, wodurch sie für Menschen auf allen Kontinenten ein vergleichbarer Faktor ist. Doch was eine Stunde genau bedeutet, hat sich erst seit dem 13. Jahrhundert mit der Entwicklung der mechanischen Uhr durchgesetzt. Denn zuvor waren Stunden aufgrund der sich veränderten Zeiten vom Sonnen- und Sonnenuntergang im Verlauf des Jahres unterschiedlich lang. Erst die Uhren sorgten für einheitliche Stunden.

Geräte zur Messung der Zeit

Zur Messung der Zeit kamen die unterschiedlichsten Beobachtungen und Messgeräte zum Einsatz. Nicht alle Methoden haben sich bis heute durchgesetzt. Zur Zeitmessung wurden in der Vergangenheit unterschiedliche periodische Vorgänge betrachtet. Ein Tag wurde beispielsweise mit der Zeit gleichgesetzt, welche die Erde braucht, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Die Beobachtungen der Himmelskörper, der Sonne und des Mondes oder auch der Sterne, boten Menschen dementsprechend wichtige Anhaltspunkte zur Zeitbestimmung. Die Erdrotation lässt sich ohne Hilfsmittel auch ungefähr durch den Wechsel von Tag und Nacht bestimmen. Diese Beobachtungen wurden durch den Einsatz von Messgeräten immer mehr präzisiert. Es kamen zunächst einfache Instrumente wie Sonnenuhren zum Einsatz und später waren es Wasseruhren. Bereits um etwa 1380 vor Christus wurden in Ägypten erste Wasseruhren genutzt.

Mit dem technischen Fortschritt und den Kenntnissen der Menschen über die Zeit wurden auch die Messgeräte stets genauer. Über die Jahrhunderte hinweg haben Menschen durch die Entwicklung der unterschiedlichsten Geräte die Zeitmessung perfektioniert. Besonders präzise mechanische Zeitmesser werden Chronometer genannt. Viele Armbanduhren tragen diese Zusatzbezeichnung. Allerdings dürfen sie nur als solche bezeichnet werden, wenn sie entsprechend geprüft wurden. In der Schweiz erhalten die  Schweizer Uhren nach erfolgreicher Prüfung das COSC-Zertifikat. Damit soll sichergestellt werden, dass nur jene Armbanduhren diesen Zusatz tragen, die sich tatsächlich als hochpräzise Zeitmesser erwiesen haben und dem Träger zuverlässig die Zeit anzeigen.

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