Pendeluhren, Standuhren, Wanduhren - die Uhrenwelt jenseits der Armbanduhr

Die Geschichte der Armbanduhr ist im Vergleich zur Uhr vergleichsweise jung. Schon früher haben Menschen nach Möglichkeiten gesucht, die Zeit zu messen. Mit den ersten Turmuhren wurde es ihnen möglich, die Tageszeiten zuverlässig bestimmen zu können.  Doch erst mit den Uhren für den Hausgebrauch hielten sie Einzug in die Häuser der Menschen. Fortan bestimmten Pendeluhren, Standuhren und Wanduhren den Alltag und sorgten für eine zuverlässige Zeiteinteilung des Tages. Auch heute noch sind sie in den meisten Haushalten ein fester Bestandteil. 

Ab dem Mittelalter verbreiteten sich in Europa die ersten Wanduhren

Der Blick zur Uhr an der Wand ist für viele Menschen selbstverständlich geworden. Doch was in der heutigen Zeit nichts mehr mit Luxus zu tun hat, hat eine lange Geschichte. Erst seit dem Mittelalter wurden Wanduhren in Europa zunehmend genutzt. In den Anfängen war es die französische Comtoise-Uhr, welche den Grundstein für die heute vielgenutzte Uhr für den Hausgebrauch legte. Sie verfügte über ein Uhrenwerk aus Eisen und verfügte über einen lauten Schlag. Damit waren diese Uhren besonders beliebt in ländlichen Haushalten. Der Schlag war überall im Haus und auf dem Hof zu hören. Zu dieser Zeit wurden auch Schwarzwalduhren entwickelt. Sie waren jedoch nicht für die breite Bevölkerung erschwinglich. Die Vorläufer der heute bekannten Schwarzwalduhren kamen Ende des 17. Jahrhunderts auf und bereits Anfang des nächsten Jahrhunderts ertönte aus ihnen anstelle eines Schlags der typische Ruf des Kuckucks.

Uhren mit präzisem Quarz- oder Pendelwerk

Pendeluhren wurden damit bereits im 17. Jahrhundert in vielen Haushalten gerne genutzt. Charakteristisch für diese Uhren war ein freischwingendes Pendel. Dieser gibt der Uhr den Takt an und sorgt für die präzise Zeitanzeige. Steht das Pendel hingegen still, läuft auch die Uhrzeit nicht mehr weiter. Diese Uhren galten als sehr präzise. Bereits im 18. Jahrhundert zeigten sie die Zeit auf eine Zehntelsekunde genau an. Auch wenn Quarzuhren und später Atomuhren die Technik ablösten, wird das Pendelwerk aus nostalgischen Gründen immer noch gerne genutzt. Durch die Verwendung modernster Technik und hochwertiger Materialien sind sie in der heutigen Zeit sehr präzise. Viele Pendeluhren werden jedoch mit einem Quarzwerk betrieben, welches zugleich den Schwung des Pendels bestimmt. Das Pendel ist damit ein optisches Highlight und für die Zeitmessung nicht mehr relevant. Es gibt jedoch auch aufwendig gestaltete Modelle, die mit einem echten Pendelwerk arbeiten. Dabei handelt es sich um mechanische Uhrwerke, bei welchen das Pendel noch eine Funktion erfüllt und ein wichtiger Bestandteil des Uhrwerks ist. Der Unterschied lässt sich einfach feststellen, indem das Pendel angehalten wird. Läuft die Zeit in der Folge einfach weiter, wird die Uhr elektronisch betrieben und das Pendel wurde nur zur Zierde angebracht.

Für jeden Anspruch die passende Stand- oder Wanduhr

Unabhängig davon, ob es sich um eine Uhr mit echtem mechanischen Pendelwerk oder um eine elektronisch betriebene Uhr handelt, werden sie in den unterschiedlichsten Varianten sowohl als Standuhren als auch als Wanduhren mit digitaler oder analoger Anzeige angeboten. Selbst kleinere Tischmodelle stehen zur Auswahl. Viele kennen Pendeluhren nur als schwere Holzobjekte, die bereits viele Generationen zuvor nutzten. Doch mittlerweile sind sie nicht nur in ihrer urtümlichen Bauweise erhältlich, sondern auch in modernen Varianten. Die Kombination aus Materialien wie Glas, Kunststoff oder Edelstahl in Verbindung mit einem Pendel hat eine besondere Wirkung.

Wand- und Standuhren kommen in der heutigen Zeit natürlich ganz ohne Pendel aus. Mit diesem Fortschritt wuchs auch schnell die Modellvielfalt. Großformatige Standmodelle mit Gehäuse aus Glas und Holz stehen genauso zur Auswahl wie kleine Varianten im minimalistischen Stil. Für jeden Einrichtungsstil und jeden Geldbeutel stehen Wanduhren zur Auswahl. Diese zeigen nicht nur zuverlässig die Zeit an, sondern bei Bedarf sind sie auch mit einem Thermometer für die Messung des Innen- und Außenbereichs oder einem Hygrometer ausgestattet. Weltzeituhren zeigen an der Wand die unterschiedlichen Zeitzonen an und wieder andere verfügen über eine Weckfunktion. Die LED-Technik sorgte in den letzten Jahren und Jahrzehnten dafür, dass auch Wand- und Standuhren mit immer filigraneren Leuchtdetails ausgestattet werden konnten. Auf kleinstem Raum sorgen kleine Leuchtdioden dafür, dass die Uhrzeit wirkungsvoll in Szene gesetzt wird.

Die richtige Uhr für jeden Raum

Der technische Fortschritt sorgte nicht nur für eine große Modellvielfalt, sondern zugleich für günstige Preise. Während in der früheren Zeit nur eine einzige Uhr in einem Haushalt zu finden war, sind sie mittlerweile im Wohn- und Esszimmer genauso zu finden wie in der Küche, im Büro und sogar im Kinderzimmer haben sie Einzug gehalten. Damit bleibt auch den Jüngsten nicht der Blick auf den Zeitmesser verwehrt und sie erhalten die Möglichkeit, ihre Zeit besser einzuteilen zu können. Im Schlafzimmer sind einfache Tischmodelle mit Weckfunktion beliebt, während in der Küche gerne zweckmäßige Wandmodelle zum Einsatz kommen. Im Wohn- und Esszimmer erfüllen sie nicht nur die Funktion eines Zeitmessers, sondern sind oftmals dekorative Elemente, die sich stilvoll in die Wohnraumgestaltung einfügen.

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