Nicht das Gleiche: Vom Unterschied der Damen- und Herrenuhr

Es gibt viele Hersteller, die Uhren gleicher Modellreihen für Damen- und Herren anbieten. Dennoch unterscheiden sie sich teils deutlich voneinander. Das lässt sich auf den ersten Blick an der Größe erkennen. Aber auch andere Merkmale weisen darauf an, dass es sich um unterschiedliche Modelle handelt. Bei anderen Kollektionen sind die Unterschiede fließend und fallen in der heutigen Zeit kaum noch auf.  

Unterschiede in der Farbgestaltung

Schweizer Uhren sind nicht nur Zeitmesser, sondern auch modische Accessoires.  Das zeigt sich auch an der Farbgestaltung. Mit Uhren in modischen Farben wie Gold und Silber lassen sich viele Outfits abrunden. Sie sind der Klassiker und für Damen sowie Herren erhältlich. Darüber hinaus zeigen sich aber bereits an der Farbgestaltung des Ziffernblattes Unterschiede. Gedeckte Farben wie Weiß und Schwarz sowie Armbänder aus mattem Metall dominieren bei Herrenuhren, während es bei Damen auch gerne mal Uhren mit roten oder rosa Farbelementen sein dürfen.

Der Größenunterschied von Damen- und Herrenuhren

Während die Unterschiede in der Farbgestaltung nicht bei allen Kollektionen so eindeutig ausfallen, sieht es bei der Größe schon anders aus. Viele Männer bevorzugen große und breite Uhren, während Damen es eher filigran bevorzugen. Natürlich gibt es auch in diesem Bereich unterschiedliche Geschmäcker. Dennoch scheint sich der Großteil der Frauen kleinere Modelle zu wünschen. Das mag in erster Linie daran liegen, dass Frauen schlichtweg schmalere Handgelenke und Unterarme haben. Uhren in schmaler Passerform, mit sanften Linien und filigranen Details passen zugleich zum feminenen Outfit. Auf der anderen Seite sind Herrenuhren entsprechend des Körperbaus größer und maskuliner gestaltet. Das Uhrwerk ist in einem größeren Gehäuse untergebracht. Dadurch wirken die Uhren auf den ersten Blick imposanter.

Kunstvolle Verzierungen als modische Highlights von Damenuhren

Damen- und Herrenuhren unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern auch in der Materialauswahl. Während das Grundmodell bei Modellen der gleichen Kollektionen in der Regel identisch gestaltet ist, zieren oftmals kunstvolle Verzierungen die Armbänder und Gehäuse. Kleine Diamanten bringen das Ziffernblatt zum funkeln. Damit erscheinen Damenuhren auf den ersten Blick nicht nur hochwertiger, sondern in vielen Fällen sind sie es auch. Denn Diamanten und andere stilvolle Elemente haben ihren Preis. Allerdings kennen auch Herrenuhren Zusatzelemente, wie drehbare Lünetten oder Komplikationen. In dem größeren Gehäuse der Uhren finden selbst aufwendige Funktionen einen Platz, wodurch Herrenuhren oftmals mit einer vielfältigeren Funktionsweise ausgestattet sind. Das größer gestaltete Ziffernblatt bietet mehr Platz für zusätzliche Anzeigen wie dem Datum oder einer Stoppuhr.

Uhren als Unisex-Modelle?

In der früheren Zeit war der Unterschied zwischen Armbanduhren für Sie und Ihn bedeutend größer. Auf den ersten Blick ließen sich Modelle für Damen und Herren zielsicher voneinander unterscheiden. Doch der Uhrenmarkt passt sich auch der Mode und den sich veränderden Bedürfnissen an. Damit verschwinden in vielen Kollektionen die Unterschiede und bei Unisex-Modellen sind  sie überhaupt nicht mehr vorhanden. Diese sind identisch gestaltet und auf die Bedürfnisse von Damen und Herren gleichermaßen abgestimmt. Im Gegensatz zu klassischen Partneruhren werden Unisex-Modelle jedoch in gleichgroßer Bauform gefertigt. Damit sind sie weder besonders klein noch zu groß gestaltet und passen auf die meisten Handgelenke. Partneruhren sind als Uhren für Paare hingegen oftmals in ihrer Aufmachung identisch, jedoch weisen sie in vielen Fällen Unterschiede in der Größe auf. Damit werden die Hersteller den unterschiedlichen Ansprüchen ihre Kunden und Kundinnen gerecht.

Gibt es einen Trend hin zu großen Uhren?

Übergroße Piloten- oder Taucheruhren waren bei Herren schon seit jeher beliebt. Aufgrund ihrer vielen Komplikationen müssen die Werke in einem größeren Gehäuse verbaut werden. Die Verarbeitung robuster Materialen geben den Uhren auch heute noch ihre besonders maskuline Note. Dennoch sind diese Uhren nicht nur bei Fliegern oder Tauchern beliebt, sondern zieren auch in Beruf und Alltag die Hangelenke. Lange Zeit waren es jedoch klassische Herrenuhren, die von Damen aufgrund ihres großen Designs kaum nachgefragt wurden. Mittlerweile gibt es jedoch einen Trend für Damenuhren im großen Design. Immer mehr Frauen entschieden sich in den letzten Jahren gezielt für Herrenuhren. Diese größeren Modelle sind am schmalen Handgelenk ein modisches Highlight und fallen auf. Auf diese Nachfrage hat auch die Uhrenindustrie reagiert und bietet Damen extra große Armbanduhren an. Diese XXL-Uhren für Damen sind mit den größer gestalteten Herrenmodellen vergleichbar. Jedoch sind viele von ihnen auf der anderen Seite luxuriös gestaltet. Auf feminine und filigrane Details wird jedoch zumeist verzichtet, wodurch sie weniger edel, sondern eher üppig wirken. Insbesondere junge und jungebliebene Damen scheinen diese großen Modelle zu lieben.

Die Mode nimmt Einfluss auf die Gestaltung der Uhren

An dieser Entwicklung zeigt sich, dass die Unterschiede von Damen- und Herrenuhren stark von der Mode abhängig sind. Was vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar war, ist mittlerweile ein weit verbreiteter Trend. Das zeigt sich auch daran, dasss sich immer mehr Frauen für Chronographen und Armbanduhren mit Komplikationen entscheiden. Diese technischen Raffinessen wirken sich maßgeblich auf die Optik der Uhr aus. Mittlerweile möchten auch viele Damen nicht mehr auf zusätzliche Funktionen verzichten und schätzen Highlights wie eine Mondphasenanzeige oder einen ewigen Kalender am Handgelenk.

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