Wie bewahrt man Uhren am besten auf? Boxen, Kästen und Vitrinen

Uhren sind für viele Menschen mehr als praktische Zeitmesser. Sie sind ein Statussymbol sowie ein modisches Accessoire. Mitunter haben sie auch einen emotionalen Wert. Insbesondere hochwertige Uhren werden gerne an die nächste Generation vererbt. Andere sammeln Uhren oder sie dienen ihnen als Geldanlage. Unabhängig davon, weshalb sie über ein oder mehrere Uhren verfügen und welchen Wert diese haben, müssen diese aufbewahrt werden. Bei einer einzigen Armbanduhr stellt sich die Frage nach einer Aufbewahrung häufig nicht. Aber bereits ab der zweiten Uhr oder wenn es sich um eine mechanische Uhr mit Automatikfunktion handelt, bedarf eines einer Lösung.

Aufbewahrung für kleine bis große Sammlungen

Eine bewährte Möglichkeit, Uhren aufzubewahren, sind Boxen und Kästen. Diese werden speziell für Uhren angeboten. Sie haben den Vorteil, dass die Modelle darin gut geschätzt vor Staub und Feuchtigkeit gelagert werden können. Das kann sich insbesondere für mechanische Uhren als Vorteil erweisen. Die Werke sind, gegenüber Quarzuhren, empfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen. Bei Automatikuhren bietet es sich an, bei der Wahl der Aufbewahrungslösung auf einen integrieren Uhrenbeweger zu achten. Dieser sorgt dafür, dass die Uhren selbst bei langer Lagerung noch weiterlaufen. Auf das erneute Einstellen der Zeit, des Datums und anderer Angaben kann verzichtet werden. Hochwertige Beweger lassen sich sogar programmieren. Damit ist es möglich, zeitliche Intervalle oder auch die Anzahl der Drehungen festzulegen.

Dank spezieller Fächer mit Kissen oder Ringen in Form eines Handgelenks für das Armband erhalten die Armbänder auch bei langer Lagerung ihre Form. Während sich kleinformatige Uhrenboxen für kleinere Sammlungen eignen, sind Uhrenkästen auch für durchaus 10, 20 und mehr Modelle erhältlich. Damit ist es möglich, alle Uhren übersichtlich an einem Platz aufzubewahren. Ein transparenter Deckel ermöglicht die stilvolle Präsentation der Zeitmesser, ohne dass diese herausgenommen werden müssen. Damit sind sie insbesondere für hochwertige Modelle und Sammlerstücke eine gute Wahl. Besonders edel wirken beispielsweise Kästen mit Kunstleder- oder Lederbezug sowie Holzkästen. Auch sie sollten über eine entsprechende Polsterung verfügen, damit sich Schäden während der Lagerung vermeiden lassen. Durch Fächer wird verhindert, dass sich die Modelle auch während des Transports nicht berühren und Schäden auftreten. Alternativ zum klassischen Uhrenkasten stehen auch Uhrenkoffer zur Auswahl. Für besonders wertvolle Modelle gibt es die Kästen und Koffer auch mit Schloss.

Nicht nur aufbewahren, sondern auch präsentieren?

Uhrenliebhaber, die ihre guten Stücke nicht nur sicher lagern, sondern auch präsentieren möchten, erhalten mit einer Uhrenvitrine eine gute Lösung. In diesen lassen sich die Uhren stilvoll zur Schau stellen. Zur Nutzung einer Vitrine bedarf es keiner umfangreichen Uhrensammlung. Denn sie stehen als Tischvitrinen, Wandmodelle aber auch als großformartige Möbelstücke zur Auswahl und sind für versierte Uhrenliebhaber sowie für professionelle Sammler gut geeignet. Dank Beleuchtung lässt sich jedes einzelne Modell in Szene setzen. Die heutige LED-Technik ermöglicht bei Bedarf auch den nachträglichen Einbau einer Leuchtfunktion. 

Eine Uhrenvitrine ist jedoch weniger für Uhren geeignet, die im täglichen Wechsel genutzt werden. Für diese sind die kleineren Boxen und Kästen eine gute Wahl. Alternativ dazu stehen auch Uhrenständer zur Auswahl. Diese ähneln einem Schmuckständer und haben den Vorteil, dass der Zeitmesser stets griffbereit zur Verfügung steht, beispielsweise auf der Kommode im Schlaf- oder Badezimmer. Allerdings sind die Uhren dadurch nicht vor Staub- und Feuchtigkeit geschützt. Ein Uhrenständer wird auch gerne bei nur einer Armbanduhr oder als Ergänzung zur restlichen Sammlung genutzt. Diese sind wahlweise auch mit integriertem Uhrenbeweger erhältlich. 

Hochwertige Modelle benötigen zusätzliche Sicherheit

Ob eine Aufbewahrung für die Uhr erforderlich ist, muss letztendlich jeder Besitzer selbst entscheiden. Doch um die Haltbarkeit und die Präzision des Uhrwerkes möglichst lange zu erhalten, bietet es sich an, auf spezielle Aufbewahrungen zurückzugreifen. Dabei spielt nicht nur die Größe der Sammlung einer Rolle, sondern auch der Wert der Uhren. So gibt es Kästen und Boxen mit und ohne Schloss. Dieses schützt jedoch nur vor dem unbedachten Zugriff und nicht vor Diebstahl. Bei besonders hochwertigen Modellen lohnt sich oftmals die Investition in einen Safe. In diesem finden sie, gut gelagert in Boxen und Kästen, einen sicheren Platz. Es gibt jedoch auch spezielle Uhrensafes, in welchen bereits Verwahrmöglichkeiten und mitunter Uhrenbeweger integriert sind. Insbesondere wenn die Uhren zur Geldanlage genutzt werden, kann sich ein derartiger Safe anbieten. Denn Schäden durch eine nicht fachgerechte Lagerung können den Wert der gelagerten Stücke erheblich mindern.

Aber auch für unterwegs kann es sich anbieten, auf mobile Aufbewahrungen zurückzugreifen. Kleine Sammlungen oder Uhren, die für den regelmäßigen Einsatz mitgeführt werden sollen, lassen sich auch in Uhrenetuis und Schatullen lagern. Das kann sich beispielsweise anbieten, wenn ein Wechsel zwischen einer Dress-Watch und einer Sportuhr für geplante Aktivitäten ansteht. Die Aufbewahrung in einer Tasche könnte Beschädigungen hervorrufen. Die Behältnisse sollten dazu entsprechend gepolstert sein um zu verhindern, dass die Modelle während des Transportes nicht beschädigt werden. Auch diese kleinen Aufbewahrungslösungen verfügen in der Regel über entsprechenden Vorrichtungen zum Aufspannen des Armbandes.

Schöne Uhrenkästen und Uhrenboxen finden Sie hier: