Appleuhr kontra Armbanduhr

In vielen Bereichen setzt sich zunehmend die Digitalisierung durch. Dieser Trend geht auch an Uhren nicht vorbei. Mit einer Appleuhr und anderen digitalen Varianten erhalten Nutzer kleine Minicomputer für das Handgelenk. Doch auch klassische Armbanduhren haben ihren Reiz und werden von einigen Trägern immer noch favorisiert. 

Smartwatches verzeichnen steigende Einnahmen

Insbesondere jüngere Menschen nutzen vermehrt eine Smartwatch. Die Leistungen einer regulären Armbanduhr scheinen ihnen nicht mehr auszureichen. Das zeigt sich für die Schweizer Uhrenindustrie in sinkenden Einnahmen. Auf der anderen Seite können Hersteller wie Apple Mehreinnahmen verzeichnen. Smartwatches haben sich zu einer Alternative zu Armbanduhren entwickelt. Das setzt viele Schweizer Uhren  Hersteller unter Druck.  Doch welchen Mehrwert bieten diese Uhren wirklich und lohnt sich für jeden der Griff zur Smartwatch anstatt zur klassischen Armbanduhr?

Die Vorteile von Smartwatches

Smartwatches von Apple und anderen Herstellern lassen sich ganz komfortabel mit dem eigenen Smartphone verbinden. Damit steht Nutzern eine große Vielfalt an Funktionsmöglichkeiten zur Auswahl. Mit diesen kleinen Uhren ist es möglich, Nachrichten zu empfangen, die Musik zu steuern oder sie werden zur Navigation genutzt. Zudem verfügen sie je nach Modell über einen Schrittzähler, einen Herzfrequenzmesser, sie können die Wettervorhersage darstellen oder sogar mit Smart-Home-Geräten kommunizieren. Damit sind sie vielfältige Begleiter im Alltag und erleichtern vielen Menschen das Leben. 

Die Vorteile klassischer Armbanduhren

Doch auch Armbanduhren haben ihren eigenen Reiz. Sie verfügen zwar nicht über die digitalen Möglichkeiten, wie beispielsweise eine Appleuhr, dennoch sind sie mit vielfältigen Komplikationen erhältlich. Damit ist es mit ihnen je nach Modell möglich, sich direkt über das Ziffernblatt die Mondphasen anzeigen zu lassen oder sie als Stoppuhr zu nutzen. Diese Funktionen lassen sich jedoch auch durchaus mit einer Smartwatch verwenden. Anders sieht es jedoch mit der Wasserdichte und Robustheit aus. Bereits Armbanduhren, die zu erschwinglichen Preisen angeboten werden, halten viel Wasserdruck aus und müssen damit unter der Dusche oder zum Schwimmen nicht ausgezogen werden. Taucheruhren können noch viel mehr und halten Wassertiefen von 100, 200 oder 300 Metern stand. Zudem sind Spezialuhren für Taucher oder Fliegen mit vielfältigen Funktionen ausgestattet, die selbst für den professionellen Einsatz geeignet sind. Durch die Verwendung robuster Materialien wie Edelstahl und kratzfestem Kunststoff sind sie für viele Träger ideale Outdoor-Begleiter.

Die Unterschiede in der Optik verschwimmen zunehmend

Für viele sind Uhren jedoch mehr als bloße Zeitmesser mit besonderen Funktionen, sondern sie sind ein Fashion-Statement und ein Statussymbol. Im digitalen Zeitalter haben sich auch Smartwatches, insbesondere für junge und junggebliebene Träger, als modisches Accessoire entwickelt. Denn sie stehen in vielen modischen Farben zur Auswahl. Während diese Uhren in der früheren Zeit vormals nur im einfachen schwarzen oder grauen Design erhältlich waren, hat sich auch die Auswahl an Farben und Designs zunehmend geändert. Immer mehr Hersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, die Armbänder auszutauschen und die Uhren mit bunten Armbändern aus Kunststoff zu versehen. Aber auch Armbänder aus Metall oder Leder stehen zur Auswahl. Dadurch lassen sich moderne Smartwatches auf den ersten Blick nicht immer von regulären Armbanduhren unterscheiden.

Armbanduhren als modische Accessoires

Doch die Anpassung an die Optik regulärer Armbanduhren hat auch ihre Grenzen. Von der Materialauswahl und dem Design können sie damit nicht mit luxuriös gestalteten Armbanduhren mithalten. Aber auch im unteren und mittleren Preissegment gibt es viele modisch gestaltete Uhren aus robustem Edelstahl oder in klassischem Gold oder Silber. Mit einem eleganten Chronografen am Handgelenk erhalten Uhrenliebhaber nicht nur einen Zeitmesser, sondern zugleich ein Schmuckstück. Das trifft auf Damen- und Herrenuhren gleichermaßen zu. Sie werden im extra flachen Design angeboten, als pompöse XXL-Modelle oder mit hochwertiger Skelettierung. Damit erhalten Träger einen Blick in das Innere der Uhr. Derart aufwendige optische Highlights lassen sich mit einer Smartwatch nicht umsetzen. An diesen zeigt sich das traditionelle Uhrmacherhandwerk. Insbesondere Träger mechanischer Uhren legen Wert darauf, einen handwerklich hergestellten Zeitmesser zu tragen, den nicht jeder sein Eigen nennt.

Die hohe Lebensdauer klassischer Armbanduhren

Hochwertige Armbanduhren mit Manufakturkaliber haben ihren Preis. Dieser wird zunächst durch die Verwendung der Materialien, aber auch durch die Handarbeit und die aufwendige Technik bestimmt. Häufig werden Materialien wie Edelstahl, aber auch Gold, Silber und Titan verwendet. Insbesondere Damenuhren sind oftmals noch mit kleinen, funkelnden Diamanten bestückt, was zusätzlich den Wert steigert. Damit sind derartige Uhren nicht nur ein Statussymbol, sondern mitunter eine Wertanlage. Viele wertige Uhren werden vom Träger nicht nur gesammelt, sondern an die nächste Generation vererbt. Mit Uhren als hochwertige Wertanlage können Smartwatches in der Regel nicht mithalten.

Zudem ist es auch bei alten oder defekten Armbanduhren möglich, sie durch einen versierten Uhrmacher reparieren zu lassen. Ist eine Smartwatch erst einmal defekt, ist der Kostenaufwand häufig zu groß, einzelne Bauteile austauschen zu lassen. Damit bleibt oftmals nur der komplette Austausch der Uhr. Die Lebensdauer der meisten Smartwatches liegt bei drei bis fünf Jahren. Eine entsprechende Pflege vorausgesetzt halten klassische Armbanduhren bedeutend länger. Insbesondere hochwertigen Uhren mit hochqualitativem Kaliber können über viele Jahrzehnte laufen. Zudem ist es durchaus möglich, sie regelmäßig zu warten, um damit die Lebensdauer zu erhöhen.

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